Christmas Lights

Weihnachten ist schon seit drei Wochen vorbei. Neujahr und das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest am 07. Januar sind ebenfalls verstrichen. Trotzdem ist ein Großteil der Stadt, der Straßen und Busse und Cafés immer noch geschmückt.

Gestern habe ich mich schon wieder dabei erwischt, viel zu viele Fotos von den bunten Weihnachts- und Neujahrslichtern zu schießen. Deshalb hier ein paar Eindrücke des festlichen Bischkek:

Ala-Too Square bei Tag

und bei Nacht

Die Manas Statue

Busfahrten durch den Dezember

Ein Tannenbaum darf auch nicht fehlen

Das Heim war voll geschmückt

Kunstvolle Fensterbemalungen verschönerten nicht nur die Busfahrten

Die Brücken, Bäume und Parks leuchten

Und das bin ich, wie ich absolut glücklich über die Lichter und den Schmuck und die festliche Stimmung und natürlich meine absolut geniale Mütze bin.

Bischkek ist eine wunderbare Stadt und inzwischen ein zweites Zuhause für mich. Das festliche Bischkek macht mich nur noch glücklicher und verliebter als ich sowieso schon bin. Vor allem die kreativ geschmückten Busse und Maschrutkas haben mir den Dezember versüßt und mich immer wieder zum schmunzeln gebracht.

Infos und über den Tanz ins neue Jahr

Die Infos:

Mein Sprachgefühl ist momentan komplett durcheinander. Russisch mischt sich mit Englisch und Englisch mit Deutsch und umgekehrt. Das ist natürlich gut und wunderbar. Ich bin jeden Tag besser in der Lage Russisch zu reden und außerhalb der WG verständige ich mich hauptsächlich auf Englisch, falls mein Russisch dann doch nicht ausreicht. Das eigentlich nur als kleine Bemerkung vorne weg. Eventuell schleichen sich in meine Einträge ein paar Sätze mit englischem Satzbau ein und vielleicht werde ich in der Zukunft auch ein paar Einträge komplett auf Englisch veröffentlichen – der Einfachheit halber.

Und da mich immer wieder eine Menge Fragen aus der Heimat erreichen habe ich mich nach einem kleinen Stupser vom Dornröschen-Wolle-Team dazu entschieden, jeden zweiten Donnerstag ein paar „Fragen aus der Heimat“ zu beantworten. Der erste Eintrag dieser Rubrik wird bereits morgen zu lesen sein.

Über den Tanz ins neue Jahr:

Nach dieser kleinen Infobox wünsche ich allen ein wunderschönes und großartiges Neues Jahr!

Sylvester und damit auch das kirgisische Weihnachten habe ich gemeinsam mit meiner Mitfreiwilligen und mit den Kindern im Heim verbracht.

2018 hätte nicht besser beginnen können. Tanzend zu russischer Musik und unter Kinderlachen verstrichen die letzten Minuten des alten und die ersten Minuten des Neuen Jahres.

Der Tanz- und Veranstaltungsraum wurde erst für Spiele und später dann als Disko genutzt. Gemeinsam mit Kleinsten und den Ältesten wurden „Reise nach Jerusalem“ und andere Gruppenspiele gespielt. Zwei ehemalige Heimjungen, die inzwischen als junge Erwachsene immer noch aushelfen, waren Weihnachtsmann und DJ. Die Mädchen hatten die Chance ihre schönsten Ballkleider zu tragen. Ein Betreuer, der eigentlich frei hatte, verbrachte sein Neujahr trotz dessen, wie auch die zehn Jahre zuvor, mit „seinen“ Kids. Die Betreuer, die arbeiten mussten, bekamen ein kleines Weihnachtsgeschenk von den Kindern.

Nach den Spielen gab es ein kleines Festmahl und dann Feuerwerk. Daraufhin gingen die Kleinen ins Bett und die Älteren tanzten gemeinsam mit uns ins neue Jahr hinein.

Ich bin unglaublich dankbar für dieses unglaublich schöne und einmalige Sylvester, das ich nicht anders hätte verbringen mögen.

Weihnachten und Winter

Die Zeit fliegt vorbei. Der Dezember neigt sich dem Ende zu. 2018 klopft an der Tür.

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Wir haben inzwischen Winter in Bischkek. Schnee bedeckt die Dächer der Häuser, die Bäume und Grünstreifen. Auf den Bürgersteigen droht man auszurutschen, weil sie von einer Eisschicht bedeckt sind, die zum Schlittschuhlaufen geeignet wäre.

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Die Weihnachtszeit ist in vollem Gange. Die Stadt leuchtet und blinkt. Väterchen Frost kommt in Kirgistan am 31. Januar. Der 24. Dezember ist, außer man ist deutscher Freiwilliger, ein Tag wie jeder andere auch.

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Wir haben Weihnachten gemeinsam in kleiner und gemütlicher Runde gefeiert und auf dem Weihnachtsmarkt der deutschen Botschaft mit Glühwein und Plätzchen in Nostalgie geschwelgt.

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Das neue Jahr werden meine Mitfreiwillige und ich gemeinsam mit den Kindern im Heim einläuten. Dort gab es bereits eine kleine Neujahrsfeier, auf der die Kinder von Spendern beschenkt wurden. Es wurde getanzt gesungen und gelacht. Über die letzten Wochen wurde auch das Zentrum fleißig geschmückt und Weihnachtskarten gebastelt. Die Vorfreude auf 2018 ist groß.

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

Charlotte

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