home is where the heart is

 Wie wahr! Inzwischen ist Bischkek genau das für mich geworden: mein Zuhause. Der Weg zur Arbeit, zum Supermarkt, zur Sprachschule ist mehr als vertraut und Maschrutka (ausgebaute Mercedessprinter, die als öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden) fahren ist mittlerweile kein Abenteuer mehr, sondern zum Automatismus geworden. Die Mitarbeiter im Coffeeshop um die Ecke, am Gemüse- und Brotstand …

Mein Projekt – Eindrücke aus den ersten Wochen im Zentr reabilitazii detei i molodjoshi

Seit über einem Monat arbeite ich nun schon in meinem Projekt im Zentr reabilitazii detei i molodjoshi, einem Heim für Straßen- und Waisenkinder, hier in Bischkek. Seit über einem Monat versuche ich außerdem, die richtigen Worte zu finden, um die Arbeit dort, die Atmosphäre, die bisherigen Eindrücke und Erfahrung zu beschreiben. Nicht, weil auch nur …

bunt, laut, fröhlich und satt

Dank des günstigen Zeitpunktes unserer Anreise hatte ich die Gelegenheit bereits in unserer ersten Woche hier zwei große Feiertage mitzuerleben. Den Tag der Unabhängigkeit am 31. August und das Opferfest, was in diesem vorrangig muslimischen Land weitläufig gefeiert wird und in diesem Jahr auf den 01.-03. September fiel. So genoss ich am Abend des 31. …

Wie Legosteine in einer Playmobilwelt

Ebenso zogen die Städte und Dörfer, die Flüsse und Seen unter uns vorbei. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Istanbul erreichten wir letzte Woche Dienstag, früh morgens um sechs, Bischkek. Der erste Tag wurde mit auspacken und schlafen und einer ersten kleinen Erkundung der Stadt verbracht. Neben dem Aufnehmen und Beobachten und Verarbeiten der ersten Eindrücke, …

Fliegen

Das ist alles was noch bleibt. Das Visum ist abgeholt, das Vorbereitungsseminar hat noch Einiges an Sicherheit gegeben, der Koffer ist gepackt und die Meisten schon verabschiedet. In weniger als 48 Stunden werde ich auf dem Weg sein und mich in erschreckend realer Weise auf der Schwelle zwischen zwei Lebensabschnitten befinden. Und obwohl die letzten …

Warum Kirgistan?

Warum nicht? Also.... meine Entscheidung mit Weltwärts nach Kirgistan zu gehen, was eine eher ungewöhnliche Landeswahl ist, kam wie folgt zustande: Ich wollte gerne einen Freiwilligendienst im Ausland machen, weil mich Kontakt zwischen verschiedenen Kulturen fasziniert und ich mich gerne mit mir Fremden auseinandersetze. Ich bin auf meiner Suche nach der für mich richtigen Form …